Der Anfang ist gemacht.
Ein weiterer Tag, der 30.Nov., in unserer illustren Runde ging vorbei. Diesmal bekamen wir etwas über Anna Oppermann, eine moderne Künstlerin, zu hören. Es war angenehm, wenn auch nicht übermäßig gut. Da das Thema mir eh recht wenig gab und der Vortrag keine besonderen Highlights hatte, wäre es mir wohl äußerst schwer im Unterricht gefallen dort meine Lauscher und Ohren offen zu behalten.
Was mir aber wiederum viel gab, war die anschließende gemeinsame Erarbeitung eines Stundenplanungskonzeptes. Was sollte man als erstes tun, wenn man eine neue Klasse betritt? Worauf muss man bei der Unterrichtsplanung achten? (Link folgt später)
Das war es, was ich schon die ganze Zeit suchte: Einfach eine Art Fahrplan: So geht es erfahrungsgemäß am einfachsten.
Aber in der Woche tat sich noch etwas viel entscheidenderes: Der erste Besuch meines zukünftigen Praktikumsplatzes im Februar: Das Walddörfer Gymnasium.
Eine erstaunlich große Schule, mit einer familliären Atmosphäre. Der Direktor gab mir eine kleine Besichtigungstour durch den Keller dieser Einrichtung, da dort sich die Naturwissenschaften aufhalten. Mein erster Ansprechpartner war Herr S., ein gute 30 Jahre Lehrer, spritzig, locker und freundlich. Sofort kamen wir ins Gespräch, was denn möglich und was sinnvoll wäre. Scheinbar werde ich „meine“ Schüler in wenigen Monaten mit organische Chemie quälen dürfen. *harhar* Ein recht angenehmes Thema, weil sich alles aufeinander aufbaut und sich eher erweitert, als neue Ansätze hinzu kommen. Begeister war Herr S. von der Idee, dass ich doch auch as Smartoboard einführen könnte, da er selbst kaum damit Erfahrungen gemacht hat… Dann wird es Zeit. =)
Der Besuch lief besser ab, als ich dachte. Mit frohem Mut und einen neuen Ansporn für dieses Studium verlies ich dieses Gemäuer wieder, in dem Wissen: Hier will ich wieder hin!

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