It’s my turn
Der 2. Tag unserer Präsentationen und diesmal wurde ich in den Ring der Lehrerprobanten geschmissen und… dadadadammm… mit Erfolg *JUBELSCHREI*
Aber eins nach dem anderen:
Die Vorbereitung selber dauerte vielleicht eine halbe Stunde: Die Mini-PP basteln und 2 mal durchsprechen. Wie erwartet war die Aufregung vor der Stunde wesentlich größer als diese während ich anfing zu sprechen. Es war dasselbe Gefühl wie damals in der Schule: Schafft man es gleich die „Schüler“ auf seine Seite zu haben? (Nun gut. wäre schlimm in so einer Übungsgruppe wenn nicht
) Und werde ich ruhig und nicht verhaspelnd sprechen können?
Und es flutschte gut, wie ein Puk auf dem Eis: Als ich einmal angefangen hatte zu reden, fühlte ich mich sofort wohl da vorne, stolz etwas präsentieren zu dürfen, was einige so noch nicht, bzw. nicht mehr kannten: Valenz-Strichformeln. Ein Schwank aus der Chemie und Erleichterung machte sich breit, als ich erkannte, dass so ziemlich jeder so ungefähr verstand wozu sie sind und wie man (einfache) Moleküle korrekt in dieser Schreibweise verfasst.
Die anschließende Kritik fiel außerordentlich positiv aus: Sie mochten meine Präsenz, Ausstrahlung und auch den Aufbau sowie die Art und Weise, wie ich es ihnen präsentiert habe. Als Entdecker des Smartboardes und seiner Funktionen hatte ich scheinbar schnell einen Platz in ihrem Herzen… *räusper*…in ihren Köpfen gefunden. Lediglich ein kurzer Hinweis: „Das ist vereinfacht und entspricht nicht der vollständigen Schreibweise“ fehlte, da ich auch diese Form in den kurzen 10 Minuten nie hätte lehren können.
Es war einfach toll und mit dieser Erfahrung bereichert bin ich äußerst motiviert mein Praktikum im Frühjahr anzugehen.
Anschließend wurden uns noch einige Funktionen des Smartboardes direkt vorgestellt und noch die Einteilung für die Praktkiumsplätze wurde vorgenommen. Dazu aber nächstes mal mehr.
Jetzt schwelge ich in meinen Erinnerungen begeistert über meine „erste Stunde“ =)

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